MINI FESTIVAL: TEXT & MUSIK

Donnerstag • 28.09.2017 • 20:00 Uhr
FRAGMENTS by MARILYN MONROE 
mit
LARS RUDOLPH - vocals, trumpet, electronics
LUISE DETERMANN - guitars
VLATKO KUCAN - reeds

FRAGMENTS by MARILYN MONROE
mit
LARS RUDOLPH - vocals, trumpet, electronics
LUISE DETERMANN - guitars
VLATKO KUCAN - reeds


Scream—
You began and ended in air
but where was the middle?
(Marilyn Monroe)

Versuch einer Annäherung an Norma Jeane Mortenson aka Marilyn Monroe anhand der in ihrem Nachlass gefundenen persönlichen Notizen, Briefe, Gedichte und literarischen Fragmente.

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LARS RUDOLPH - vocals, trumpet, electronics

Lars Rudolph was the second son of a Captain in the marines. He has two other brothers. In his youth he lived in the harbour cities of West Germany such as Cuxhaven, Wilhelmshaven, Kappeln and Kiel. After school he studied music as a trumpet player (mainly Jazz) and moved to New York in the late 80s to play with musicians around the circle of John Zorn. In 1994 he was asked by Christoph Schlingensief to join a theatre group at the Volksbühne Berlin and this is how he became interested in acting. His career was fast and he won numerous film awards for his first films with Bela Tarr, Tom Tykwer and Oskar Röhler. Today he lives in Berlin and is the father of three daughters. Since 2009 he has played with his band MARIAHILFF. Lars is back with his own project where he writes all the lyrics and composes with the band. Beside shooting films he is constantly also on stage with directors like Frank Castorf and Christoph Marthaler, Dieter Wedel.

Lars Rudolph worked with Directors: Alexander Sokurov, Fatih Akin, Vincent Perez, Tom Tykwer, Bele Tarr, Christoph Schlingensief, Frank Castorf, Christoph Marthaler, Dieter Wedel, Jerome Bonell, John Hardwick, David Wnend, David Rühm, Lucian Segura, Thomas Arslan, Wolfgang Murnberger, Stefan Rutzowitzki, Urs Egger, Peter Payer, Dani Levy, Harald Siecheritz, Jan Schütte,Carlo Rohler, Christian Frosch, Neele Leander Vollmer, Leander Hausmann, Lars Becker, Achim von Borris, Stefan Pucher, Thorsten Lensing, Dieter Wedel, Nina Vucovic, Alisa Berger, Eibe Marleen Krebs, Feo Aladag, Karin Beier. 

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LUISE DETERMANN - guitar

Luise Determann wird 1992 in Weimar geboren. Zunächst erhält sie einige Jahre klassischen Violinenunterricht, bis sie im Alter von 15 Jahren zur Gitarre wechselt.Der Gitarrenunterricht bei Marco de Vries weckt in ihr das Interesse für Jazz und improvisierte Musik.Bevor sie 2012 in Hamburg beginnt bei Sandra Hempel Gitarre zu studieren, bereitet sie sich an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig auf die Aufnahmeprüfung vor und erhält Unterricht bei Bastian Ruppert und Werner Neumann. Musikalisch bewegt sich Luise Determann am liebsten in kleinen, sensiblen Besetzungen. Sie schreibt für Gitarrentrio und für ihr Duo „APPLE CORE“ mit Daria Treder –voc.Mit ihrem Trio „TICCO“ (Daria Treder -voc./ Janos Löber- trp.) ist sie seit 2014 Stipendiatin des Vereins „Live Music Now“. Als regelmäßige Teilnehmerin des Workshops „Young Women for Jazz“ kam sie in den Genuss mit Dozentinnen wie Angelika Niescier, Susan Weinert, Eva Kruse und Julia Hülsmann zu arbeiten.Über diesen Workshop, sowie das Free Ensemble, das an der HfMT Hamburg durch Vlatko Kucan geleitet wird entdeckt Luise Determann ihr Interesse für freie Improvisation.

VLATKO KUCAN - reeds

Vlatko Kucan überschreitet mit seinen vielfältigen Arbeiten als Musiker, Komponist, Arrangeur, Produzent, Regisseur, Pädagoge und Musiktherapeut immer wieder tradierte stilistische und interdisziplinäre Grenzen. Seine Arbeiten sind in den Bereichen zeitgenössische Musik, Jazz, Improvised Music, populäre Musik, Theater, Hörspiel, Filmmusik und Literatur & Musik angesiedelt. Als Musiker spielte er mit führenden Persönlichkeiten der internationalen Jazzszene (u.a. Carla Bley, Lester Bowie, Anthony Braxton, Marion Brown, Bill Elgart, Dieter Glawischnig, Howard Johnson, Jay Oliver, Barre Philips, Tomasz Stanko, Steve Swallow, Rainer Winterschladen, Kenny Wollesen) und der Improvised Music (u.a. Derek Bailey, Malcolm Goldstein, Barry Guy, Piet Hoeksma, Aleksander Kolkowski, Jim Menesses, Rajesh Mehta, Meggie Nichols). Künstlerische Produzentenätigkeit: Mitbegründer der Labels 'TrueMuze Records' und 'Voices Editionen'. Zahlreiche Produktionen in den Bereichen Musik, Literatur und Musik, Hörspiel und Wort. Mitwirkung an zahlreichen internationalen Theaterproduktionen (u.a. mit Michael Bogdanov, Brian Michaels, Robert Wilson, Lester Bowie, Giora Feidman, Tom Waits). Eigene Theatermusiken u.a. „Kaukasischer Kreidekreis“, (Athens, OH/ USA); „Small lives, Big Dreams“, (Athens, OH/ USA); „Ein Grabmal für Boris Dawidowich“, (Wiener Festwochen) Filmmusik: Vertonung von Stummfilmen für die Ausstellung „Pioniere in Celluloid“ („Centrum Judaicum“ Berlin mit Alexander Kolkowski, Bill Elgart und Barre Phillips); Preis für die beste Filmmusik für den Film „Im Zeichen des Wassers“ („Marseille Film Festival“) Hörspielkompositionen: „3 Weeks after Paradise” (WDR, Autor: Israel Horowitz; mit Christian Brückner); „Ich bin wie ein lebender Stein” (NDR; Autorin: Anne Sexton; mit Corinna Harfouch); „Autorinnen des 20. Jahrhunderts” (Voices Editionen; mit Hannelore Elsner, Susanne Lothar und Hanna Schygulla); Diverse CD-Produktionen, Festivalauftritte und Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Ein Schwerpunkt von Vlatko Kucans Arbeit liegt in der Verbindung von Sprache bzw. Literatur und Musik. Mit seinem Ensemble Lesart vertonte er philosophische Texte (u.a. Friedrich Nietzsche, Ludwig Wittgenstein) und Lyrik (Charles Baudelaire, Anne Sexton, Mascha Kaleko). Er realisierte zahlreiche Produktionen mit Literatur und Musik und gründete das Label Voices Editionen. Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Schauspielern (u.a. Sandra Borgmann, Christian Brückner, Hannelore Elsner, Corinna Harfouch, Susanne Lothar, Dietmar Mues, Barbara Nüsse, Christian Redl, Hanna Schygulla, Otto Sander, Ulrich Tukur, Ulrich Wildgruber) und Autoren (u.a. Peter Handke, Siri Hustvedt, Hellmuth Karasek, Siegfried Lenz, Benjamin Lebert, Helmut Schmidt, Ulrich Wickert). Tätigkeit als Regisseur für Literaturvertonungen und Hörbücher. Musiktherapeutische Tätigkeit. Dozent für Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg am Studiengang Jazz und jazzverwandte Musik. Davor wiederholt Gastdozent an gleicher Stelle. Mehrmaliger Aufenthalt als Gastdozent und visiting artist in den USA an der Ohio University, School of Theatre.
www.vlatkokucan.de

Freitag • 29.09.2017 • 20:00 Uhr
SAX, DRUMS & POETRY
mit
MARC AISENBREY - voice
OLIVER GUTZEIT - sax
DIRK ACHIM DHONAU - drums

SAX, DRUMS & POETRY
mit
MARC AISENBREY - voice
OLIVER GUTZEIT - sax
DIRK ACHIM DHONAU - drums

Marc Aisenbrey, Dirk Dhonau und Oliver Gutzeit verschmelzen feingeistig bis brachial Lyrik und Prosa mit improvisierter Musik. Gleichermaßen als Interpreten, Komponisten und Improvisatoren in den Grenzbereichen zwischen Jazz, Klassik und Avantgarde beheimatet, lassen sie gemeinsam ein Geflecht entstehen, welches emotional wie intellektuell herausfordert.

Hier die zu erwartende Textfolge unter dem Motto: ‘Voll das Leben'

Entstehung der Welt
Jandl - to hu wa bo hu

Menschwerdung
Handke - Selbstbezichtigung

Leben: Mann Frau Essen Trinken
Falk - Hans im Glück
Collage aus: Ginsberg - Auf, ihr Schweine der westlichen Zivilisation, esst mehr Fett / Burroughs - Thanks giving

Sterben
Mayröcker - wird welken wie Gras

eventuell: Schwitters - aus: Ursonate

MARC AISENBREY - voice

Marc Aisenbrey studierte an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart die Studiengänge Sprecherziehung und Gesang. Seine Lehrtätigkeit als Stimm- und Sprechlehrer führte ihn über die Hochschulen Stuttgart, Mozarteum Salzburg, Folkwang Bochum an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo er 2008 zum Professor berufen wurde. Von 2002 - 2007 war er als Sprecher beim SWR tätig. Von 2004 - 2008 betreute er regelmäßig Produktionen am Landestheater Tübingen, seit der Spielzeit 2008 auch am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und im Thalia Theater Hamburg, seit 2011 betreut er das Schauspiel-Ensemble am Theater Kiel. 2012 erhielt er den Hamburger Lehrpreis. Zahlreiche Auftritte als Sänger und Sprecher im In- und Ausland.

OLIVER GUTZEIT - sax

Oli Gutzeit lebt und arbeitet seit 1984, u.a. als Saxofonist, Komponist und Pädagoge im Grenzbereich zwischen Jazz, Improvisation und Tanz, Theater. Er ist staatlich anerkannter Kriegsdienstverweigerer, hat sich erfolglos um eine Ausbildung zum Busfahrer bemüht und verfolgt mit seinen Projekten Gutzeits Chamäleon und sax, drums and poetry gleichermaßen die Verschmelzung von Musik und gesprochenem Wort.

DIRK ACHIM DHONAU - drums, percussion

Dirk Achim Dhonau Jahrgang `60 lebt und arbeitet in Hamburg. Sein musikalischer Schwerpunkt liegt im Bereich Jazz und Improvisierte Musik, er ist aber auch auch als Komponist und Lehrer tätig. Er studierte Jazz an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Dieter Glawischnig und schloss das Studium 1992 ab. Er spielte mit verschiedenen namhaften Musikern im In- und Ausland und wirkte auch bei verschiedenen CD Produktionen mit. Z.B. der Bands Capri di Rote, Eisenrot, Gabriel Coburger Quartett, Kosmischer Souverän.Folgende CDs sind eigene Projekte: „Concusion“ mit dem Trio Collage sowie „live auf Kampnagel“ mit dem Dhonau Dabrock Duo.Dirk Dhonau wirkte auch bei einigen Hörbuchproduktionen von Voices Editionen mit und ist Mitglied der Produktion „Blumen des Bösen“ mit Christian Redl, einem interaktiven Abend, der Lyrik mit improvisierter Musik verbindet.Er ist auch als Organisator tätig für den Verein Jazzhaus Hamburg e.V. sowie für die aktuelle Reihe „Multiphonics“.

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