MINI FESTIVAL: TEXT & MUSIK

Mittwoch • 24.08.2016 • 20:00 Uhr
CARLA GENCHI (ITALY) & MANFRED STAHNKE
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Donnerstag • 25.08.2016 • 20:00 Uhr 
TORSTEN OLAF ENGE & HANNES WIENERT & GERD DIETER KÖTHER
‘Bangkok’ Gedichte von Torsten Olaf Enge
und Bilder von Gerd Dieter Köther

Freitag • 26.08.2016 • 20:00 Uhr 
SANDRA BORGMANN & LUISE DETERMANN
‘Frühe Leiden’ von Danilo Kis

STEPHAN BENSON & VLATKO KUCAN & JOHANNES WÖHRMANN
‘The Art of Pepper’ nach Texten von Art Pepper und Geoff Dyer

Mittwoch • 24.08. • 20:00 Uhr
CARLA GENCHI & MANFRED STAHNKE
‘...'

more info coming soon...

Carla Genchi - vocals, electronics

Composer, improviser, singer. She loves the 70’s and every single thing which is old-fashioned and useless. She worked as stewardess, dishwasher, waitress, night porter, family friend.
She is fond of LPs and books which guided her to know Thurston Moore (and to show him one of her scores for detuned guitars) Butch Morris, Lauren Newton, Lydia Lunch, Marcus Stockhausen, Joelle Leandre.
Nowadays she composes for improvisers, for theater performances, she paints whatever using whatever, she translates from six different languages into Italian.

Manfred Stahnke - viola

Manfred Stahnke wurde 1951 in Kiel geboren und studierte ab 1966 in Lübeck, Freiburg, Hamburg und in den USA Komposition und Musikwissenschaft. Er legte das Examen in Musiktheorie und Komposition 1973 in Freiburg ab. 1979 promovierte er in Hamburg bei Constantin Floros über Pierre Boulez. Sein Lehrer in Komposition war ab 1974 György Ligeti - vorher studierte er ab 1970 bei Wolfgang Fortner und Klaus Huber. Er lernte Klavier und Violine in Lübeck und Freiburg (Klavier besonders bei Robert Alexander Bohnke und Edith Picht-Axenfeld). Er wurde von der Studienstiftung des Deutschen Volkes, vom DAAD sowie von der Anni-Taube-Stiftung (Hamburg) gefördert. Zu seinen Kompositionen zählen einige Bühnenwerke: 2001 schrieb er Orpheus Kristall, Oper in zwei Medien, für die Münchener Biennale 2002 (Erläuterungen). Bühnenwerke vorher waren: Der Untergang des Hauses Usher nach E.A. Poe, Kammeroper Kiel 1981 (Erläuterungen). Heinrich der Vierte nach L. Pirandello, Kiel, Großes Haus 1987 (Erläuterungen). Wahnsinn, das ist die Seele der Handlung, Kammeroper Gelsenkirchen 1985, Neuinszenierung Staatsoper Berlin 2012. Außerdem schrieb er ein niederdeutsches Werk für Chor und Orchester, drei Orchesterwerke, Calling für Glocken und Chöre sowie diverse Hörspiel- und Kammermusiken, siehe: Kompositionen. Stahnke schrieb für führende Ensembles der Neuen Musik, u.a. für das ensemble modern Frankfurt, das ensemble avance Stuttgart, das Clementi-Trio Köln, das Stockholmer Bläserquintett, das ensemble 13 Baden-Baden, das nieuw ensemble Amsterdam, das Trio Accanto Stuttgart, das ensemble Est!Est!!Est!!! Saarbrücken, das ensemble Intégrales Hamburg, das ensemble wireworks Hamburg etc. Seine Musik wurde auf großen Festivals wie den "Frankfurt Festen" oder den "Donaueschinger Musiktagen" gespielt, mehrmals auf den Internationalen Ferienkursen in Darmstadt, in vielen Ländern Europas und in Übersee. Mit dem ensemble Intégrales reiste er als Dozent nach Dänemark, 2005 mit dem ensemble modern nach Korea. 2009 gab er Seminare in Taschkent, Uzbekistan, 2010 in Boston, USA.In den USA benutzte Stahnke 1979/80 Computer zur Erzeugung präziser Mikrotonmusik. Er studierte bei John Melby das Musikprogramm MUSIC360 und war an der University of Illinois Schüler des Mikrotonalisten Ben Johnston. Von Illinois aus ging Stahnke 1980 nach Kalifornien an die Stanford Universität. Bei John Chowning, einem der führenden Computermusiker, lernte er die damals neuen Realtime-Systeme kennen. Ab 1983 arbeitete Stahnke zunächst als Lehrbeauftragter im Musiktheoriebereich an der Hochschule in Hamburg, seit 1989 als Professor für Komposition und Musiktheorie und begann mit dem Aufbau einer Computermusikabteilung, die jetzt Georg Hajdu weiter ausbaut. Stahnkes Werke wurden mit einigen Preisen ausgezeichnet: Hitzacker 1978, Stuttgart 1979, Beethovenpreis Bonn 1983, Ostdeutscher Kulturrat 1983 und 1985, Bachpreis-Stipendium Hamburg 1985, Kulturpreis-Stipendium Kiel 1985, Ligetipreis Hamburg 1989. Stahnke hat theoretische Aspekte einer neuartigen Gegenwartsmusik auf internationalen Symposien in Berlin (Akademie der Künste), Hamburg, Halle (Leopoldina), Heidelberg, Salzburg (Mozarteum) und Graz (Steirischer Herbst) behandelt und sich vielfach in theoretischen Schriften geäußert, siehe: Schriften 1988 organisierte er in Hamburg den Ligeti-Kongress BILDER EINER MUSIK. 1993 war er Sektionsleiter MUSIK-MASCHINE-BILDER auf dem Internationalen Mediensymposium INTERFACE II in Hamburg. Mit Freunden aus dem Ligeti-Kreis gründete Stahnke das Ensemble Hamburg Consort, das sich neuen Formen der Verschmelzung zwischen Mittelalter, Pop und Computermusik widmete. Seit 92 konzertierte die Gruppe unter dem neuen Namen chaosma und reiste auf Einladung des Goethe-Instituts in viele Länder Europas und nach Übersee. Er gründete mit Dr. Peter Niklas Wilson und Dr. Joachim Noller die Gesellschaft für Neue Musik Hamburg e.V., widmete sich hier in Zusammenarbeit mit der Kulturbehörde Hamburg (die leider inzwischen komplett die Mittelzuweisung eingestellt hat!) der Förderung junger KomponistInnen. Er war mit Kiyoshi Furukawa Mitbegründer des Music Media Lab Hamburg. Seit 1999 ist er Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg. www.manfred-stahnke.de

Donnerstag • 25.08. • 20:00 Uhr
TORSTEN OLAF ENGE & HANNES WIENERT + GERD DIETER KÖTHER
‘Bangkok’ Gedichte von Torsten Enge

Zusammen mit Hannes Wienert und seinem asiatischen Instrumentarium lädt Torsten Olaf Enge zu einem poetischen Spaziergang durch das thailändische Bangkok ein. Der Gestank und Lärm der Großstadt mit ihren Malls und Vergnügungsvierteln lassen ihn Zuflucht suchen in den großen Tempelanlagen. Er beobachtet die Mönche in ihrer Weltabgewandtheit und versinkt in Reflexionen über die fremde Religion und Bräuchen, die mit den eigenen Traditionen nur schwer in Einklang zu bringen sind. Kommentiert und konterkariert wird diese poetisch-klangliche Reise durch photografisch-bildnerische Arbeiten des Philosophen und ‘Kunstdenkers' Gerd Dieter Köther.

Torsten Olaf Enge - voice, text

Torsten Olaf Enge stammt aus den Niederlanden. Neben der Philosophie hat er Gesang studiert und sich dabei auf alte Musik und Liedgesang spezialisiert. Seine Soloabende leben aus der Mischung von Musik, Gesang, Literatur und ihren philosophischen Zusammenhängen. Das hat er u.a. an Hölderlin, Schumann und Heine, Goethe, Fontane, Schubert, Weill und Brecht exemplifiziert. Durch Vlatko Kucan ist er mit dem Free Jazz in Berührung gekommen. Sie haben das „Ensemble Lesart“ gegründet und im NDR Funkhaus „Nietzsches Zarathustra“ sowie in der Kampnagelfabrik „Wittgenstein“ realisiert. Als Rezitator hat er unter der Regie von Vlatko Kucan für Hoffmann und Campe das lyrische Werk von José Saramago eingesprochen. Für seine schriftstellerische Arbeit stehen für ihn Theaterstücke und Lyrik im Mittelpunkt. Er greift gern klassische Formen wie die antike Tragödie oder das Sonett auf und versucht, sie in die Gegenwart zu holen. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin.

Hannes Wienert - wind instruments

studierte bild. Kunst in Hamburg - Zeichnungen - Malerei - Musikinstallationengrafische Notationen & verschiedene Holz und Blechblasinstrumente (altsax, sopransax, Trompete, Trompsax, Wassertrompete, tibet.Dung Chen, Dung Kar, chin. Sheng, HuLuSi, korean. Piri, jap. Hichiriki, Quattroflexschlauch, Zither Guzheng, Schneckenhörner) Konzerte & Performances mit: dem japanischen Butoh Tänzer Mitsutaka Ishii, Malcom Goldstein, Keith Rowe,Fred Frith, Evan Parker, Vink=9o Globokar, Rhodri Davis, Jack Wright, Jeff Arnal, John Hughes,Chad Popple, Helmuth Neumann, WuWeiDuo Formationen mit Peter Niklas Wilson, Heiner Metzger, Wittwulf Malik, Sascha Demand und Daria Karmina IossifovaZusammenarbeit mit der Schauspielerin/Sprecherin Marion Gretchen Schmitz u.a. in der Formation 'nocturne chinoise' mit S.Demand, K.Bethge, WuWei - multimediale Performances)Vertonungen von japanischen Haikus (Haiku Song Book I-XXI) Mitglied vom Ton-Art Ensemble HamburgU-BootorchesterPassierzettel/Gustav-Kunst TrioTentacle Tubes &viele Solo Konzerte in Verbindung mit Lyrik (Li Tai Po)und Ausstellungen visueller Musik und ZeichnungenSchmeckabende mit Ragna Jürgensen (Kochkunst, Musik, Film & Poems)begründete den Ausstellungszyklus 'Hören&Sehen' I-IV fürgrafische Notationen und Partituren und Live Musik(Kataloge I-III) Szenische musikalische Lesungen (Karl Valentin, Heino Jaeger)Theaterinszenierungen (Frankenstein oder der moderne Prometheus) CD - Veröffentlichungen u.a.Alphea mit Peter N. Wilson(Leo Records-Leo LAB CD 009) Brot & HonigTon-Art Ensemble mit Evan Parker rec. NDR)(True Muze Rec.) Sirenen & Blüten mit Sascha Demand (creative sources recording) Murmurios Ton-Art Ensemble & Ernesto Rodrigues (creative sources recording) www.hannes-wienert.de

Gerd Dieter Köther - bilder

Lebt in Norden/ Ostfriesland und genießt sein Rentnerdasein.
Schreibt nicht so gerne: „wenn es gedruckt wird, ist es gelogen ..“

Freitag • 26.08. • 20:00 Uhr

SANDRA BORGMANN & LUISE DETERMANN
‘Frühe Leiden’ von Danilo Kis

Der 1935 in Jugoslawien geborene und 1989 in Paris verstorbene Schriftsteller Danilo Kis ist bis heute einem breiteren Publikum weitgehend unbekannt geblieben. Dabei gilt er in der literarischen Fachwelt zu recht als einer der bedeutendsten Erzähler der europäischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Sandra Borgmann und Luise Determann unternehmen eine musikalisch-poetische Spurensuche in Kis' unter dem Titel ‘Frühe Leiden’ erschienen Kinheitserinnerungen und nehmen uns mit auf eine melancholische, hell und zugleich abgründig schillernde Zeitreise.

STEPHAN BENSON & VLATKO KUCAN & JOHANNES A. WÖHRMANN
‘The Art of Pepper’ nach Texten von Art Pepper und Geoff Dyer

Arthur Edward »Art« Pepper (1925-82) war einer der bedeutendsten Altsaxophonisten des Jazz seiner Generation.
Art Pepper war ein Schriftsteller, den zeitgenössische Kritiker mit Henry Miller und Jack Kerouac verglichen haben.
Art Pepper war ein verurteilter Räuber, ein Sex-Maniac, Alkoholiker und Junkie. Er litt an zahlreichen schwerwiegenden, teils angeborenen Krankheiten und verbrachte lange Zeit in psychiatrischen Anstalten und mehr als sechs Jahre seines Lebens im Gefängnis.
»I was given a gift. I was given a gift in a lot of ways. I was given a gift of being able to endure things, to accept certain things, to be able to accept punishment for things that I did wrong against society, the things that society feels were wrong. And I was able to go to prison. I never informed on anyone. As for music, anything I’ve done has been something that I’ve done “off the top.” I’ve never studied, never practiced. I'm one of those people, I knew it was there. All I had to do was reach for it, just do it.«(Art Pepper, »Straight Life«)
In »The Art of Pepper« versuchen der Schauspieler Stephan Benson und die beiden Altsaxophonisten Vlatko Kucan und Johannes Wöhrmann eine musikalisch-literarische Annäherung.


Sandra Borgmann - voice

geb. 1974 in Mülheim an der Ruhr, Schauspielstudium an der Folkwang Hochschule, ab 96 Mitbegründung des Folkwang-Studios, später der WildeLifeGroup, einer freien Theater-Kompanie zur Entwicklung eigener Performances; seit 97 tätig für TV, Kino, Hörfunk und Hörbuchverlage. Im September und November kommen die Filme „LenaLove“ und „Radio Heimat“ ins Kino. ->link

Luise Determann - guitar

Luise Determann wird 1992 in Weimar geboren. Zunächst erhält sie einige Jahre klassischen Violinenunterricht, bis sie im Alter von 15 Jahren zur Gitarre wechselt.Der Gitarrenunterricht bei Marco de Vries weckt in ihr das Interesse für Jazz und improvisierte Musik.Bevor sie 2012 in Hamburg beginnt bei Sandra Hempel Gitarre zu studieren, bereitet sie sich an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig auf die Aufnahmeprüfung vor und erhält Unterricht bei Bastian Ruppert und Werner Neumann. Musikalisch bewegt sich Luise Determann am liebsten in kleinen, sensiblen Besetzungen. Sie schreibt für Gitarrentrio und für ihr Duo „APPLE CORE“ mit Daria Treder –voc.Mit ihrem Trio „TICCO“ (Daria Treder -voc./ Janos Löber- trp.) ist sie seit 2014 Stipendiatin des Vereins „Live Music Now“. Als regelmäßige Teilnehmerin des Workshops „Young Women for Jazz“ kam sie in den Genuss mit Dozentinnen wie Angelika Niescier, Susan Weinert, Eva Kruse und Julia Hülsmann zu arbeiten.Über diesen Workshop, sowie das Free Ensemble, das an der HfMT Hamburg durch Vlatko Kucan geleitet wird entdeckt Luise Determann ihr Interesse für freie Improvisation.

Stephan Benson - voice

Stephan Benson wurde 1964 geboren. Nach Theaterengagements unter anderem am Staatstheater Stuttgart, am Schauspielhaus Zürich und am Hamburger Thalia Theater lebt er heute als freischaffender Künstler in Hamburg.Seither ist er als Schauspieler in Serien, Krimi-Reihen und Fernsehfilmen ebenso zu sehen wie in ambitionierten Film- und Theaterproduktionen.Benson ist außerdem ein renommierter Hörbuch- und Synchronsprecher sowie Interpret bei literarischen Veranstaltungen. Er gab seine Stimme unter anderem Kenneth Branagh, Billy Bob Thornton, Jon Hamm, Bernard Campan, Ulrich Thomsen, Josh Lucas und Daniel Craig und las gemeinsam mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern wie Herta Müller, Georges-Arthur Goldschmidt, Claude Lanzmann, T.C. Boyle oder John Irving. Auch als Autor tritt Stephan Benson in Erscheinung. In der Spielzeit 2015 / 2016 läuft sein Jukebox-Musical »Falling in Love« am Theater Kanton Zürich. Das Opernhaus Zürich bringt Mozarts »Der Schauspieldirektor« heraus – in Stephan Bensons neuer Textfassung. www.stephanbenoson.org

Johannes A. Wöhrmann - saxophones

• Geboren am 02. Februar 1992 in Mettingen. • Beginn des Saxophonunterrichts im Jahre 2000 bei Prof. Volker Winck am Konservatorium Osnabrück• Immatrikulation als Frühstudent 2007 – 2008 am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück• Von 2010 – 2014 Mitglied im Landesjugendjazzorchester Niedersachsen „Windmachine“ als Bariton- und Leadaltsaxophonist. • Seit Dezember 2012 Mitglied im Landesjugendjazzorchester Hamburg „Jazzessence“ an der Leadaltposition• Teilnahmen an Projekten des deutsch polnischen Jugendjazzorchesters in den Jahren 2012, 2013 und 2016• Erste Ensemble Platzierung sowie eine Ausziechnung mit dem Solistenpreis im Jugend Jazzt Bundeswettbewerb für Bigband 2014 • Seit 2014 Student an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Jazz-Saxophon Studiengang• Diverse Bigbandprojekte mit u.a. Trilok Gurtu, Ibrahim Keivo, Nils Wogram, Niels Klein, Klaus Heidenreich, Stefan Schultze, Jürgen Friedrich

Vlatko Kucan - saxophones

geboren 1963 in Sarajevo / Ex-Jugoslawienseit 1970 lebt und arbeitet er in der BRD Vlatko Kucan überschreitet mit seinen vielfältigen Arbeiten als Musiker, Komponist, Arrangeur, Produzent, Regisseur, Pädagoge und Musiktherapeut immer wieder tradierte stilistische und interdisziplinäre Grenzen. Seine Arbeiten sind in den Bereichen zeitgenössische Musik, Jazz, Improvised Music, populäre Musik, Theater, Hörspiel, Filmmusik und Literatur & Musik angesiedelt. Als Musiker spielte er mit führenden Persönlichkeiten der internationalen Jazzszene (u.a. Carla Bley, Lester Bowie, Anthony Braxton, Marion Brown, Bill Elgart, Dieter Glawischnig, Howard Johnson, Jay Oliver, Barre Philips, Tomasz Stanko, Steve Swallow, Rainer Winterschladen, Kenny Wollesen) und der Improvised Music (u.a. Derek Bailey, Malcolm Goldstein, Barry Guy, Piet Hoeksma, Aleksander Kolkowski, Jim Menesses, Rajesh Mehta, Meggie Nichols). Seine stilistische Bandbreite umfasst diverse Genres - vom klassischen Symphonieorchester zum Ensemble für Neue Musik, Big-Band , Klezmer, Soul und Pop. Künstlerische Produzentenätigkeit: Mitbegründer der Labels 'TrueMuze Records' und 'Voices Editionen'. Zahlreiche Produktionen in den Bereichen Musik, Literatur und Musik, Hörspiel und Wort. Mitwirkung an zahlreichen internationalen Theaterproduktionen (u.a. mit Michael Bogdanov, Brian Michaels, Robert Wilson, Lester Bowie, Giora Feidman, Tom Waits).Eigene Theatermusiken u.a. „Kaukasischer Kreidekreis“, (Athens, OH/ USA); „Small lives, Big Dreams“, (Athens, OH/ USA); „Ein Grabmal für Boris Dawidowich“, (Wiener Festwochen) Filmmusik: Vertonung von Stummfilmen für die Ausstellung „Pioniere in Celluloid“ („Centrum Judaicum“ Berlin mit Alexander Kolkowski, Bill Elgart und Barre Phillips); Preis für die beste Filmmusik für den Film „Im Zeichen des Wassers“ („Marseille Film Festival“) Hörspielkompositionen:„3 Weeks after Paradise” (WDR, Autor: Israel Horowitz; mit Christian Brückner);„Ich bin wie ein lebender Stein” (NDR; Autorin: Anne Sexton; mit Corinna Harfouch) „Autorinnen des 20. Jahrhunderts” (Voices Editionen; mit Hannelore Elsner, Susanne Lothar und Hanna Schygulla); Diverse CD-Produktionen, Festivalauftritte und Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Ein Schwerpunkt von Vlatko Kucans Arbeit liegt in der Verbindung von Sprache bzw. Literatur und Musik. Mit seinem Ensemble Lesart vertonte er philosophische Texte (u.a. Friedrich Nietzsche, Ludwig Wittgenstein) und Lyrik (Charles Baudelaire, Anne Sexton, Mascha Kaleko). Er realisierte zahlreiche Produktionen mit Literatur und Musik und gründete das Label Voices Editionen. Zusammenarbeit mit zahlreichen renommierten Schauspielern (u.a. Sandra Borgmann, Christian Brückner, Hannelore Elsner, Corinna Harfouch, Susanne Lothar, Dietmar Mues, Barbara Nüsse, Christian Redl, Hanna Schygulla, Otto Sander, Ulrich Tukur, Ulrich Wildgruber) und Autoren (u.a. Peter Handke, Siri Hustvedt, Hellmuth Karasek, Siegfried Lenz, Benjamin Lebert, Helmut Schmidt, Ulrich Wickert). Fortlaufende Tätigkeit als Regisseur für Literaturvertonungen und Hörbücher, die Vlatko Kucan in seinem TrueMuze Rec. Studio realisiert und die in renommierten Verlagen wie Hoffman und Campe, Random House, Deutsche Grammophon oder Der Hörverlag erscheinen. Musiktherapeutische Tätigkeit Ausgelöst durch eine jahrelange vorwiegend kulturwissenschaftliche Beschäftigung mit Psychoanalyse, folgte im Anschluss an die Musikstudien das Studium der Musiktherapie. Einzel- und Gruppenmusiktherapien, Supervision und Lehrtherapie. Die therapeutische Kompetenz und das Wissen um die psychodynamischen Prozesse und Interaktionsformen innerhalb künstlerischer Produktionsprozesse ist fester Bestandteil der Arbeiten als Pädagoge und Künstler. Akademische Ausbildung Schulausbildung und Abitur an einem humanistischen Gymnasium in der BRD. Hochschulausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburgi) Zweijähriger Kontaktstudiengang Popularmusik mit Abschlussii) Diplomstudiengang Fachrichtung Jazz mit Diplomabschluss Diplomstudiengang Musiktherapie mit Diplomabschluss. Lehrtätigkeit: Dozent für Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburgam Studiengang Jazz und jazzverwandte Musikdavor wiederholt Gastdozent an gleicher Stelle. Mehrmaliger Aufenthalt als Gastdozent und visiting artist in den USA an der Ohio University, School of Theatre. Privatlehrer und Dozent in Workshops für Saxophon, Klarinette und Improvisation.• 
www.vlatkokucan.de

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